FC Dynamo nun Stützpunktverein des DOSB

26 Feb FC Dynamo nun Stützpunktverein des DOSB

FC Dynamo ist offizieller Stützpunktverein des DOSB

 

Der FC Dynamo Lüneburg wurde im Februar 2020 als offizieller Stützpunktverein im Bundesprogramm „Integration durch Sport“ des DOSB aufgenommen und ist damit in der Hansestadt und Landkreis Lüneburg der erste Verein, der dieses Zertifikat erhalten hat.

Der Landessportbund Niedersachsen fördert den Verein FC Dynamo bei den zukünftigen Aufgaben und bei der Umsetzung der anstehenden Projekte.

FC-Vorsitzender Jens Niemann sagt dazu: „Das Programm „Integration durch Sport“ richtet sich vornehmlich an Menschen mit Migrationshintergrund und sozial benachteiligte Personen. Ziel ist es, der Zielgruppe die Teilnahme und Teilhabe im organisierten Sport zu erleichtern und darüber hinaus einen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration zu leisten. Im Sinne einer Steigerung der Effektivität soll nach dem Prinzip der Netzwerkarbeit verfahren werden.“

Bei den nächsten Aufgaben unterstützt der Kreissportbund Lüneburg (KSB) den Verein. Der KSB setzt seit Jahren aktiv Akzente durch die Besetzung der Koordinierungsstelle „Integration im und durch Sport“ durch Nurka Casanova, initiiert Vereinsprojekte und unterstützt Vereine bei der Antragstellung zu integrativen Maßnahmen. „Der FC Dynamo Lüneburg hebt sich seit Jahren als Unterstützer ab und steht uns immer als verbindlicher Partner bei der Durchführung von Integrationsprojekten zur Seite. Da ist es für den KSB nur naheliegend, diesen  Verein als Stützpunktverein und für die Zertifizierung vorzuschlagen“ berichtet Susanne Pöss KSB-Geschäftsführerin.

Stützpunktvereine erhalten durch dieses Programm eine Anschubfinanzierung, um die Förderziele in den nächsten 5 Jahren zu erreichen.

Der FC Dynamo Lüneburg wird als neuer Stützpunktverein das derzeitige Sportangebot ausbauen und weitere zielgruppenorientierte Sportangebote schaffen.

Als erste Maßnahme wurde die Position Verantwortungsbürger im Verein geschaffen und seit dem 01.01.2020 durch Henryk Kuzbik-Ebel besetzt. Damit hat der FC Dynamo Lüneburg seinen ersten offiziellen Vereinsmitarbeiter. Verantwortungsbürger sind Ansprechpartner und Bindeglied für die Zielgruppe, für andere Vereine und soziale Einrichtungen.
„Als Verantwortungsbürger möchte ich persönlich und individuell die Zielgruppe unterstützen, sie bei sportlichen und außersportlichen Aktivitäten begleiten und weitere freiwillige Engagierte für die Integrationsarbeit gewinnen“ berichtet Henryk Kuzbik-Ebel.
Verantwortungsbürger orientieren sich an der Lebenswelt der zugewanderten Menschen und sozial Benachteiligten und unterstützen über die Teilnahme und Teilhabe am organisierten Sport hinaus auch bei Fragen der Alltagsbewältigung. Am Standort Schützenstraße 31 / LSV-Gelände soll das Sportangebot ausgeweitet werden. Die Kombination der Stadtteile Kaltenmoor (Zielgebiet) mit dem neuen Stadtteil Hanseviertel (Zuzugsgebiet Familien mit Kindern) soll das gemeinsame Miteinander unterstützen. Auch können durch die Kooperation mit dem Partnerverein Lüneburger SV einige Synergien erreicht werden.

„Es ist uns ein großes Anliegen gemeinsam und eng mit dem FC Dynamo und Henryk Kuzbik-Ebel als Verantwortungsbürger zusammen zu arbeiten. Wir freuen uns auf gemeinsame Projekte, um möglichst vielen Menschen mit Migrationshintergrund und sozialbenachteiligten Menschen die Teilhabe am Sport zu ermöglichen“ fügt Nurka Casanova an.

 

Bildunterschrift: Nurka Casanova (KSB), Henryk Kuzbik-Ebel (FC Dynamo), Susanne Pöss (KSB) und Jens Niemann (FC Dynamo