09 Sep Lobbyarbeit ist eine wichtige Daueraufgaben für den organisierten Sport

Lüneburg. Der organisierte Sport muss sich seit Jahren extremen gesellschaftlichen und sportlichen Herausforderungen stellen. Zuletzt der Corona-Pandemie, nun lassen Energiekrise und geplante Hallenschließungen sowie knappe Kassen der Kommunen Sportvereine bedenklich in die Zukunft schauen. „Einen weiteren sportlichen Lockdown gilt es mit gemeinsamen Kräften zu verhindern“, appellierte deshalb Philipp Meyn, Vorsitzende des Kreissportbundes, bei seiner Begrüßungsrede am sportpolitischen Abend vergangenen Mittwoch (7. September) im VfL-Tanzcasino.

Als Gastredner hatte der KSB den LSB-Vorstandsvorsitzenden Reinhard Rawe – unter dem Motto „Niedersachsen braucht Sport – das gilt auch für die Region Lüneburg!“ gewinnen können. Zuvor ließ Meyn keinen Zweifel daran, dass der organisierte Sport in Hansestadt und Landkreis Lüneburg mit seinen knapp 43.000 Mitgliedern keinen Grund habe, sich zu verstecken. „Die Sportvereine sind wichtig und übernehmen neben ihrem klassischen Auftrag, nämlich für Sport und Bewegung zu sorgen, eine Vielzahl von Aufgaben zum Wohle der Allgemeinheit.“

Für Rawe seien der sportpolitische Auftrag des LSB und seine dezentrale Gliederung klar: „Wir müssen uns einer politischen Diskussion immer wieder stellen, ansonsten haben wir von vornherein verloren.“ Der Vorstandsvorsitzende stimmte Philipp Meyn zu: Ein weiteren sportlichen Lockdown wäre fatal für den Sport. „Wir müssen uns einer politischen Diskussion immer wieder stellen, ansonsten haben wir von vornherein verloren.“ Der Vorstandsvorsitzende stimmte Philipp Meyn zu: Ein weiteren sportlichen Lockdown wäre fatal für den Sport. „Wir sollten nicht am Sport sparen, sondern durch Sport.“ Hoffnungsvoll blickt Rawe auf die anstehende Landtagswahl und ist zuversichtlich, dass er schnell Gehör finden wird. Denn: Zumindest die letzten beiden Koalitionsverhandlungen fanden im Hause des LSB statt.

Ein kleines Dankeschön an Herrn Rawe.