19 Sep LüneburgerInnen erfolgreich bei Heimwettkampf

Wer sich je gefragt haben sollte, wozu eigentlich die bunten Stangen dienen, die zwischen Schröders Garten und der Ratsmühle über der Ilmenau baumeln, bekam vergangenes Wochenende eine eindrucksvolle Demonstration ihrer Funktion: hier fand das Finale der niedersächsischen Landesmeisterschaft im Kanuslalom statt. Beim Kanuslalom geht es darum, eine durch Tore definierte Strecke möglichst schnell zu befahren ohne die Tore zu berühren oder auszulassen, weil es dafür Strafsekunden gibt. Dabei müssen die grün-weißen Tore in Fließrichtung und die rot-weißen entgegen der Strömung befahren werden. Normalerweise findet das Ganze dann auch noch im Wildwasser statt, das gestaltet sich in Lüneburg jedoch etwas schwierig. Dennoch trugen die Aktiven spannende Wettkämpfe auf einer technisch anspruchsvollen Strecke aus und konnten so manchen LandesmeisterInnentitel einfahren.

Die niedersächsische Landesmeisterschaft ist eine Rennserie aus vier Rennen, von denen mindestens drei gefahren werden müssen, um in die Gesamtwertung einbezogen zu werden. Am Ende werden die jeweiligen Zeitabstände zum ersten Platz addiert und es gewinnt die Person mit der niedrigsten Summe. Nach drei spannenden Rennen in Luhdorf (bei Winsen), Rotenburg (Wümme) und Braunschweig wurde nun der finale Lauf in der Salzstadt ausgetragen und in vielen Rennen kam es zu knappen Entscheidungen.

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