07 Feb Sport rückt in Adendorf weiter in den Fokus

Gemeinde Andendorf festigt Partnerschaft mit KSB Lüneburg
Die Gemeinde Adendorf verfügt über ein umfassendes Angebot an Sporteinrichtungen, die den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Verbänden sowie Gästen zur sportlichen Betätigung
breitgestellt werden. Über die örtlichen Vereine und Verbände werden eine Vielzahl von Sportarten angeboten. Ergänzt wird das Sportangebot über die gewerblichen Sporteinrichtungen (Golfplatz, Kindertobeland Alcino, Fitnessstudios u.v.m.). Das örtliche Freibad und das Eisstadion, was einmalig in der Region ist, vervollständigen das Angebot an Sportstätten.
Die Gemeinde investiert regelmäßig in die Infrastruktur der öffentlichen Sportanlagen und bezuschusst die örtlichen Vereine bei ihrer Arbeit. „Es freut mich, dass die Gemeinde Adendorf den
örtlichen Vereinen die Nutzung der örtlichen Sportstätten kostenlos zur Verfügung stellt und wir somit den örtlichen Sport weiter fördern.“, betont Bürgermeister Thomas Maack. „Der Sport ist damit ein wesentlicher Bestandteil, was den Wohnort Adendorf auszeichnet.“
Der Gemeinderat hat daher im Rahmen der Haushaltsberatungen für das Jahr 2019 beschlossen, ein Sportentwicklungskonzept für die Gemeinde aufzustellen. Das Konzept verfolgt das Ziel zu schauen, wie sich der Sport sowie das Nutzerverhalten in Zukunft ändern und welche Auswirkungen dies auf die öffentliche Sport-Infrastruktur (insb. Kapazitäten) haben wird. Auf der Basis eines solchen Konzeptes kann die Gemeinde ihre zukünftigen (Investitions-)Entscheidungen treffen und sicherstellen, dass auch in Zukunft angemessene, attraktive und nachhaltige Sportanlagen sowie Sport- und Bewegungsangebote vorgehalten werden.
„Wichtig in dem Prozess der Konzepterstellung ist ein von Beginn an transparentes Beteiligungsverfahren der örtlichen Akteure (Vereine, Verbände) sowie Bürgerinnen und Bürger, um
alle Bedarfe auch zu erfassen.“, sagt Bürgermeister Thomas Maack. Zur Durchführung des Beteiligungsprozesses und der Erstellung des Sportentwicklungsplanes ist daher die Hinzuziehung
eines Beraters erforderlich, der bei der Konzepterstellung unterstützt. Die Verwaltung geht derzeit von Kosten in Höhe von rd. 26.000 EUR für die Konzepterstellung aus.
Um diese Kosten zu stemmen, konnte die Gemeinde Adendorf mit dem Kreissportbund Lüneburg (KSB) einen Partner finden, der die Gemeinde mit seinem Know-How sowie auch in der Frage der Finanzierung unterstützt. Gemeinsam haben der KSB und die Gemeinde ihre Zusammenarbeit in einer Vereinbarung festgeschrieben und einen Förderantrag beim Landessportbund (LSB) gestellt. „Wir sind äußerst dankbar, dass der Landessportbund Niedersachsen (LSB) unseren Antrag so schnell und positiv beschieden hat. Es werden immerhin 7.800,00 € in die Sportentwicklungsplanung in Adendorf durch den KSB über den LSB bereit gestellt.“ freut sich KSB-Vorsitzender Christian Röhling.
Für den KSB ist die strategische Ausrichtung des Sports von großer Bedeutung. „Der Blick in die Zukunft ist ein Schritt in die richtige Richtung. Sich intensiv mit den sportlichen Entwicklungen unter Einbeziehung der lokalen Akteure zu befassen macht nicht nur Sinn, sondern ist überlebenswichtig für die Kommune von morgen, wenn diese weiterhin attraktiv für ihre Bürgerinnen und Bürger sein will. Sport ist dabei natürlich nicht der einzige Aspekt, aber ein sehr wichtiger, “ fügt der KSB-Chef Röhling an.
Ein weiterer Förderantrag ist derzeit noch beim Landkreis Lüneburg anhängig. Sobald hierüber entschieden wurde, kann es mit der Suche und Beauftragung eines Beratungsunternehmens losgehen. Für die Gemeinde Adendorf stellt das Sportentwicklungskonzept einen wichtigen Baustein dar, der zukünftig in das Ortsentwicklungskonzept fest integriert werden soll mit dem Ziel, auch in Zukunft als die Sportgemeinde im Landkreis bekannt zu sein.