27 Feb Wer will Boateng als Nachbarn? Fußball als gesellschaftliche Inklusionskraft

Leuphana Konferenzwoche 2017

Podiumsdiskussion mit Marco Bode, dem Aufsichtsratsvorsitzenden vom SV Werder Bremen, Carsten Byernetzki, Pressesprecher des Hamburger Fußballverbandes, und Christian Röhling, Vorsitzender für den Niedersächsischen Fußball im Kreis Lüneburg


Dienstag, 28. Februar 2017 | 18:00 – 20:00 Uhr | Hörsaal 3 | Campus Scharnhorststraße

http://www.leuphana.de/college/studienstart/konferenzwoche/programm/veranstaltungstexte/wer-will-boateng-als-nachbarn-fussball-als-gesellschaftliche-inklusionskraft.html

Auf dem Fußballplatz sind wir alle gleich. Deutschlands Volkssport Nummer eins führt die Gesellschaft auf besondere Weise zusammen. Im Stadion sitzt der Maurer neben der Firmenchefin. Das WM- und EM-Fieber packt alle Schichten. Im Sportverein um die Ecke kicken Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, Geflüchtete und Alteingesessene.

Kann Fußball eine Kultur des Ankommens und des Zusammenhaltens anstoßen? Besonders junge Menschen lernen beim Sport Regeln und Werte wie Fairness und gegenseitigen Respekt kennen. Gleichzeitig überschatten homophobe und rassistische Fangesänge das Bild vom vermeintlich friedfertigen König Fußball.
Und hält sich die Welt des Profifußballs an die Spielregeln? Der Topspieler verdient ein Vielfaches des Zuschauers, der sich seine Dauerkarte mühsam erarbeitet. Der Profifußballer bewegt sich in einer Welt, in der Profitgier, Korruption und ein zügelloser Kapitalismus regieren. Endet die Inklusionskraft des Fußballs beim Profisport?